Gottersmutter „von Iveron“

Die Ikone der Muttergottes „Iwerskaja“ (oft auch „Iverskaja-Ikone der Muttergottes“ genannt) zählt zu den bedeutendsten und verehrtesten Ikonen in der Orthodoxen Kirche. Ihre Ursprünge reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück, und sie wird heute im Iveron-Kloster auf dem Berg Athos in Griechenland verehrt.

Die Iwerskaja-Ikone soll ursprünglich aus Jerusalem stammen. Einer Legende zufolge wurde die Ikone auf dem Wasser schwimmend gefunden und anschließend im Iveron-Kloster aufbewahrt, wodurch sie ihren Namen erhielt. Im 17. Jahrhundert wurde eine Kopie dieser Ikone nach Russland gebracht und im Iverski-Kloster in Moskau aufbewahrt. Auch diese Kopie wurde für zahlreiche Wunder verantwortlich gemacht und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der am meisten verehrten Heiligtümer in Russland.

Auf der Ikone wird die Gottesmutter zusammen mit dem Jesuskind dargestellt. Beide Gesichter sind eng aneinander gelehnt, was die tiefe Bindung und Intimität zwischen Mutter und Kind symbolisiert. Diese Darstellung betont die enge Beziehung und die gegenseitige Liebe zwischen Maria und Jesus.

Die Iwerskaja-Ikone wird mit vielen Wundern und Heilungen in Verbindung gebracht. Zahlreiche Pilger reisen zum Iveron-Kloster auf dem Berg Athos, um die Ikone zu verehren und um Heilung sowie spirituelle Erleuchtung zu bitten. Die Ikone ist ein Symbol für Gottes kontinuierliche Präsenz und Schutz und wird von Gläubigen als mächtige Fürsprecherin angesehen.

Die Kopie der Iwerskaja-Ikone, die im 17. Jahrhundert nach Russland gebracht wurde, befindet sich im Iverski-Kloster in Moskau. Auch diese Kopie ist für viele Wunder bekannt und wird in zahlreichen Kirchen und Klöstern in Russland verehrt, darunter das Iverski-Kloster sowie weitere bedeutende Heiligtümer.

Für die Gläubigen repräsentiert die Iwerskaja-Ikone nicht nur die Muttergottes und das Jesuskind, sondern auch Gottes unaufhörliche Präsenz und seinen Schutz. Es wird geglaubt, dass die Ikone besondere Kräfte besitzt, um diejenigen zu beschützen und zu heilen, die zu ihr beten.

Die Iwerskaja-Ikone der Muttergottes ist tief in der orthodoxen Tradition verwurzelt und besitzt sowohl historische als auch spirituelle Bedeutung für viele Gläubige. Sie steht als Symbol für den Glauben, die Hoffnung und die unermüdliche Fürsprache der Gottesmutter für ihre Kinder.

Gedenktag

  • Nach julianischem Kalender: 27. November
  • Nach gregorianischem Kalender: 10. Dezember

Patronate

  • Patronin der Heilung und Gesundheit
    • Sie wird angerufen für körperliche und seelische Heilung sowie zur Linderung von Krankheiten.
  • Patronin der Pilger und Reisenden
    • Schutz und sichere Reisen werden denen gewünscht, die auf Pilgerreise oder anderen Reisen sind.
  • Patronin der Christen in Not
    • Sie bietet Beistand und Schutz für Gläubige, die sich in schwierigen oder gefährlichen Situationen befinden.
  • Patronin der Familie und Kinder
    • Als fürsorgliche Mutter schützt sie Familien und sorgt für das Wohl ihrer Kinder.
  • Patronin der Verehrung und spirituellen Erleuchtung
    • Sie unterstützt die Gläubigen in ihrer spirituellen Suche und fördert tiefgehende religiöse Erfahrungen.
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