Orthodoxe Ikone | Die Heilige Sophia von Mailand mit Fides, Spes und Caritas | 25050

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25050
  • Russische Ikone
  • 17.5 x 14 cm
  • 19. Jahrhundert

Beschreibung

Diese Heiligen Märtyrerinnen lebten während der Herrschaft des römischen Kaisers Hadrian (117-137) in Italien. Sie entstammten einer gottesfürchtigen und reichen Familie, und ihre Mutter erzog sie im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe, deren Namen sie ihnen gegeben hatte. Eines Tages, als sie in Rom weilten, wurden die drei jungen Mädchen und ihre Mutter festgenommen auf Befehl des Kaisers, dem der Ruf ihrer Glaubenstreue und Tugend zu Ohren gekommen war. Überrascht von der Standhaftigkeit, die die drei Töchter trotz ihres jungen Alters beim Verhör zeigten, ließ er dieselben einzeln vorführen, in der Meinung, dass er sie so leichter zur Apostasie bringen könnte. Pistis/Fides („Glauben”), die 12 Jahre alt war, wurde als erste vor den Tyrannen geführt. Furchtlos wies sie dessen Schmeicheleien zurück und brandmarkte seine Gottlosigkeit und seine eitlen Machenschaften gegen die Christen. Zornentbrannt ließ der Kaiser sie entkleiden und erbarmungslos schlagen. Dann riss man ihr die Brüste ab, aus denen Milch floss, statt Blut. Auch die weiteren Torturen blieben wirkungslos, denn Gottes Macht beschützte die Heilige. Ermutigt von ihrer Mutter, mit Freude den Tod zu ertragen, der sie mit Christus vereinte, wurde sie schließlich enthauptet. Danach ließ der Kaiser Elpis/Spes („Hoffnung”) hereinbringen, die 10 Jahre alt war. Ebenso unerschütterlich in ihrem Bekenntnis zu Christus wie ihre Schwester, wurde sie gegeißelt und dann in einen Feuerofen geworfen, der aber erlosch, sobald die Flammen sie berührten, denn ihre Liebe zu Gott brannte heißer als jedes irdische Feuer. Nach manchen weiteren Torturen vollendete auch sie ihr Leben durch das Schwert und unter Danksagung an Gott. Dem Wahnsinn nahe vor Zorn, ließ Hadran die dritte Schwester kommen, Agäpi/Caritas („Liebe”), die nur 9 Jahre alt war. Doch er fand bei dem Kind dieselbe mannhafte Entschlossenheit wie bei den anderen Schwestern. Da ließ er sie aufhängen und so fest einschnüren, dass ihre Glieder zerbrachen. Hierauf warf man sie in einen Glutofen, doch ein Engel befreite sie. Schließlich wurde auch sie enthauptet. Sophia, die Mutter, frohlockte im Geist über den siegreichen Auszug ihrer Töchter zu den Wohnstätten der Heiligen, doch ihr menschliches Herz war überwältigt von Schmerz, sodass sie wenig später am Grab ihrer Kinder den Geist aufgab zum Herrn.

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Orthodoxe Ikone | Die Heilige Sophia von Mailand mit Fides, Spes und Caritas | 25050
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