Orthodoxe Ikone | Gottesmutter der Unerwartete Freude | 24843

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24843
  • Typ: Russische Ikone
  • Alter: 19. Jahrhundert
  • Größe: 22 x 17.5 cm

Beschreibung

Orthodoxe Ikone | Gottesmutter der “Unerwartete Freude” | 24843.

Eines der dargestellten Wunder dreht sich um die Tschernigow-Ikone der Mutter Gottes. Ein von Schuld geplagter Sünder betete inbrünstig zur seligen Mutter und wurde Zeuge eines wundersamen Ereignisses.

Das Bildnis der Mutter Gottes begann sich zu bewegen, während Wunden und Blut an den Armen und Beinen des auf der Ikone abgebildeten Kindes erschienen, die an die Wunden Christi am Kreuz erinnerten. Tief bewegt, fragte der Sünder nach der Ursache dieses Phänomens. Die Mutter Gottes antwortete und offenbarte, dass Sünder wie er selbst diese Wunden Christus durch ihre Vergehen zufügen.

Diese tiefgreifende Begegnung führte den Sünder zur Reue und verwandelte sein Leben in ein Leben der Gerechtigkeit. Die Erinnerung an dieses wunderbare Ereignis wird am 1. Mai und 9. Dezember begangen.

An den Seiten der Ikone finden wir Darstellungen zweier verehrter Heiliger:

Heiliger Apostel Jakobus

Der Heilige Apostel Jakobus, dessen Fest am 30. April in der Orthodoxen Kirche gefeiert wird, nimmt einen bedeutenden Platz unter den auserwählten Jüngern Jesu Christi ein. Er ist auch bekannt als Jakobus der Größere oder Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und war einer der zwölf Apostel mit einer besonderen Stellung in ihrer Mitte.

Jakobus, Bruder von Johannes, erwarb sich mit ihm den Titel “Söhne des Donners” aufgrund ihrer leidenschaftlichen Eifer. Neben Petrus und Johannes gehörte Jakobus zum engsten Kreis der Jünger Jesu. Diese enge Beziehung verschaffte ihm Zugang zu entscheidenden Momenten im Leben und Wirken Jesu.

Heiliger Jakobus und Jesus

Jakobus war an der Seite Jesu während des entscheidenden Moments auf dem Berg der Verklärung. Dort enthüllte Jesus Seine göttliche Pracht vor Petrus, Jakobus und Johannes und strahlte hell mit Mose und Elija an Seiner Seite. Diese tiefgreifende Offenbarung hinterließ einen tiefen Eindruck bei Jakobus und bestätigte seinen Glauben an Jesus als Sohn Gottes.

Jakobus wurde auch Zeuge von Jesu intensiven Gebeten im Garten Gethsemane vor Seiner Kreuzigung. Diese kraftvollen Erfahrungen zeigten Jakobus’ unerschütterliche Hingabe an seinen Herrn.

Nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt verbreitete der Heilige Jakobus aktiv das Evangelium. Der Tradition zufolge predigte er in Gebieten wie Spanien und wurde so zum Schutzpatron des Landes. Aber sein missionarisches Wirken beschränkte sich nicht nur auf Spanien; er verkündete mutig die Lehren Christi überall.

Jakobus’ standhafter Glaube führte ihn schließlich zum Martyrium und machte ihn zum ersten Apostel, der den Märtyrertod erlitt. König Herodes Agrippa I ließ ihn um 44 n. Chr. in Jerusalem hinrichten.

Die Orthodoxe Kirche schätzt und ehrt weiterhin den Heiligen Apostel Jakobus. Sein Leben inspiriert Gläubige und betont den unerschütterlichen Glauben, die Hingabe und das tiefe Bekenntnis zum Evangelium Jesu Christi.

Heilige Martha

Die Orthodoxe Kirche feiert die Heilige Martha am 4. Juli und ehrt ihren standhaften Glauben und Dienst an Christus. Als geliebte Jüngerin und Freundin Jesu hebt sie sich unter den Heiligen hervor.

Die Evangelien stellen Martha als Schwester von Lazarus und Maria von Bethanien vor. Zusammen mit ihren Geschwistern empfing sie Jesus herzlich in ihrem Zuhause. Ihre Hingabe an den Herrn leuchtete auf, als sie unermüdlich dafür sorgte, dass Jesus und Seine Jünger sich während ihrer Besuche wohl fühlten.

Martha spielt eine prominente Rolle in der Bibel während des Besuchs Jesu in ihrem Haus. Während sie sich mit den Vorbereitungen beschäftigte, wählte Maria, sich zu Jesu Füßen zu setzen und Seine Lehren aufzunehmen.

Martha, von ihren Aufgaben überlastet, wandte sich an Jesus und drückte ihre Frustration darüber aus, dass ihre Schwester ihr nicht half. Als Antwort erinnerte Jesus Martha sanft daran, dass Maria den besseren Teil gewählt hatte, indem sie die geistliche Nahrung gegenüber weltlichen Sorgen priorisierte.

Diese Episode zeigt Marthas Neigung zum praktischen Dienst und hebt ihre fürsorgliche und verantwortungsbewusste Natur hervor. Sie zeigt jedoch auch die Bedeutung, solche Pflichten mit einem kontemplativen und aufnahmefähigen Geist auszubalancieren.

Heilige Martha und Jesus

Marthas Glaube an Jesus zeigte sich weiterhin zur Zeit des Todes ihres Bruders Lazarus. Als Lazarus ernsthaft erkrankte, sandte Martha Nachricht an Jesus in dem Glauben an Seine Fähigkeit, ihren Bruder zu heilen. Obwohl Lazarus bereits gestorben war, als Jesus ankam, blieb Marthas Glaube unerschütterlich.

Sie bekannte ihren Glauben daran, dass Jesus der Christus war, der Sohn Gottes, und zeigte so ihr tiefes Verständnis und Vertrauen in Ihn als Quelle des Lebens und der Auferstehung. Jesus, bewegt durch ihren Glauben, führte das wunderbare Erwecken des Lazarus aus dem Tod durch.

Nach Christi Himmelfahrt spielten Martha und ihre Schwester Maria eine wesentliche Rolle in der frühen christlichen Gemeinde. Sie werden in der Apostelgeschichte als treue Jünger erwähnt, die die Apostel in ihrem Dienst aufnahmen und unterstützten.

Das engagierte Dienstverhalten und der unerschütterliche Glaube der Heiligen Martha machen sie zu einem vorbildlichen Modell für Gläubige. Ihr Leben ermutigt Christen, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen aktivem Dienst und kontemplativer Hingabe zu pflegen und die Bedeutung der Fürsorge sowohl für die physischen als auch für die geistigen Bedürfnisse der Menschen um uns herum zu erkennen.

Durch ihr Beispiel inspiriert die Heilige Martha die Gläubigen, mit Liebe, Treue und dem tiefen Wunsch zu dienen, Gott in allem, was sie tun, zu ehren und zu verherrlichen.

Quelle: Orthodoxe Ikone | Gottesmutter der “Unerwartete Freude” | 24843 © Ikonen Mautner. Tippfehler, andere Fehler oder Änderungen vorbehalten. Weitere Informationen: “Das Synaxarion. Die Leben der Heiligen der Orthodoxen Kirche.” (http://www.prodromos-verlag.de/buecher.html) und Joachim Schäfer: Das Ökumenische Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de

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