Orthodoxe Ikone | Gottesmutter Unverbrennbarer Dornbusch | 24970

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24970
  • Russische Ikone
  • 22.4 x 18.2 cm
  • 19. Jahrhundert

Beschreibung

Die Darstellung des nicht verbrennenden Dornbusches gilt als Inbegriff der jungfräulichen Gottesmutter: Vom göttlichen Feuer erfasst, blieb sie dennoch unversehrt. Seit dem 16. Jhdt. entfaltet sich die sehr komplexe Darstellung in Russland als Inbild der Frömmigkeit betreffend Maria: Die Gottesmutter mit Emmanuel ist eingefügt in einem acht-zackigen Stern, den zwei übereinander liegende Rhomben bilden. Dieser Stern wiederum liegt auf einer Rosette. Im unteren Stern sind die vier Evangelisten-Symbole, in der Rosette und in den oberen Zacken sind Engel mit Attributen, die sich aus dem Akathistos-Hymnus herleiten. Im Volksglauben wurde dies Ikone als Hilfe gegen Blitz und Feuer, und daher als Schutz des Hauses bzw. Wohnung, verehrt.

Herum die Symbole der vier Evangelisten: Engel, Adler, Löwe und Stier, ihren Ursprung in den biblischen Visionen des Ezechiel (Altes Testament) und des Johannes (Neues Testament). In der Offenbarung des Johannes vom geöffneten Himmel (Apk 4,1–11) sah der Evangelist den Thron des Allmächtigen umgeben von vier geheimnisvollen Lebewesen mit je sechs Flügel. Erstmals wurde diese Bildidee in römischen Mosaiken umgesetzt. Die endgültige und heute geläufige Zuordnung der Symbole an die Evangelisten geht auf den Kirchenvater Hieronymus im 4. Jhdt. zurück: der Löwe steht für Markus, der Stier für Lukas, der Adler für Johannes und der Mensch (Engel) für Matthäus. Hieronymus legte auch die chronologische Reihenfolge der Evangelien im Neuen Testament fest.

Der Festtag der Ikone ist der 4. September.

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