Orthodoxe Ikone | Vier Gottesmutterikonen | 24908

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24908

Russische Ikone
19. Jahrhundert
22 x 17 cm

Beschreibung

Gottesmutter „Erweichen des bösen Herzens“

Diese im 19. Jahrhundert sehr beliebte Darstellung kommt erst um 1800 in Russland auf und ist auf die westliche Ikonographie zurückzuführen. Die Muttergottes steht, frontal zum Betrachter und als Brustbild dargestellt, allein da, ihr Kopf ist nach links geneigt. Ihre Hände hält sie vor die Brust. Stets kommen aus ihrer Brust sieben Schwerter (sieben Sünden) heraus, je drei oben seitlich und eines unten, die die sieben Schmerzen der Muttergottes symbolisieren (auf dieser Ikone nicht dargestellt).

Gottesmutter „Lindere meinen Kummer“

Der Legende nach wurde sie von Kosaken zur Zeit der Herrschaft des Zaren Alexej Michajlowitsch in die Nikolaus Kirche, Tschto na pupyschach in Moskau gebracht. Die Verehrung der Ikone stieg besonders während der Pest im Jahre 1771. Das Christuskind sitzt auf dem linken Arm der Muttergottes. Auf Ikonen dieser Darstellung ist sehr oft die spiegelverkehrte Zeichnung anzutreffen. Christus hält in den Händen eine geöffnete Schriftrolle mit der Inschrift aus dem Kreuz-Kanon: „Richtet ein gerechtes Gericht”. Die Muttergottes hält ihre rechte Hand über die Beine des Kindes, mit der linken Hand stützt sie ihren Kopf. Gedenktag: 25. Januar.

Gottesmutter „Labsal der Leidenden“

Auf dieser wohl neuzeitlichen Darstellung, die im 19. Jahrhundert sehr beliebt war, sitzt das Kind auf dem linken Arm der Gottesmutter, die seinen rechten nackten Fuß (oft zwischen Daumen und Handfläche) hält. Die Gottesmutter ist gekrönt und trägt über den Haaren einen kurzen weißen Schleier. Christus berührt mit seiner linken Hand den Hals der Muttergottes.

Gottesmutter „Aufsuchung der Verlassenen“ – vom Dorf Bor bei Kaluga

Die Ikone befand sich in Moskau in der Christi-Geburt Kirche (na Palaschach), nahe des Twerskij Boulevard. Diese Kirche aus dem 17. Jahrhundert wurde nach 1928 abgerissen. Zu Ehren der Ikone wurde 1835 eine Kirche in Moskau im Alexandrow-Waisenheim gebaut. Die Darstellung ist im 19. Jahrhundert sehr beliebt gewesen: Das Christuskind steht rechts (auf fast allen Ikonen) aufgerichtet auf dem Schoß der Muttergottes und umarmt sie. Gedenktag: 5. Februar.

 

Vergoldeter, gravierter und punzierter Hintergrund mit gemalten Ornamenten.

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