Orthodoxe Ikone | Vierfelderikone | 24938

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24938

Russische Ikone

19. Jahrhundert

48.5 x 40.5 cm

Beschreibung

Gottesmutter „Freude Aller Bedrückten“, (- Aller Trauernden), (-Aller Leidenden)

Die Gottesmutter ist auf dieser Ikone in voller Gestalt dargestellt, in königlichem Gewand, mit einer Krone auf dem Haupt. Vor ihr sind betrübte Menschen zu sehen, die von verschiedenen Krankheiten und Kummer geplagt, und von Engel angeführt werden. Gedenktag der Ikone: 24. Oktober. Links: Heilige Petrus und Paulus (29. Juni), Antipas, Bischof von Pergamon (11. April), Leontios II., Patriarch von Jerusalem (14. Mai), Sophia von Mailand (17. September), Andreas, Prinz von Smolensk (27. Oktober) und Katharina von Alexandria (24. November). Rechts: Heilige Ijob (6. Mai), Pimen (27. August), Niphon, Bischof von Konstantia auf Zypern (23. Dezember), Gelasia von Konstantinopel (29. August), Floros und Lavrus (18. August) und Eudoxia „die Samariterin“ (4. August).

Gottesmutter „Lindere meinen Kummer“

Das Christuskind sitzt auf dem linken Arm der Muttergottes. Auf Ikonen dieser Darstellung ist sehr oft die spiegelverkehrte Zeichnung anzutreffen. Christus hält in den Händen eine geöffnete Schriftrolle mit der Inschrift aus dem Kreuz-Kanon: „Richtet ein gerechtes Gericht”. Die Muttergottes hält ihre rechte Hand über die Beine des Kindes, mit der linken Hand stützt sie ihren Kopf. Der Legende nach wurde sie von Kosaken zur Zeit der Herrschaft des Zaren Alexej Michajlowitsch in die Nikolaus Kirche, Tschto na pupyschach in Moskau gebracht. Die Verehrung der Ikone stieg besonders während der Pest im Jahre 1771. Gedenktag: 25. Januar.

Die Enthauptung des Heiligen Johannes

Der im Westen unter „Johannes der Täufer“ bekannte Heilige wird im orthodoxen Bereich „der Vorläufer” genannt, da er Christus taufte und zuvor den Weg bereitete, wie es in Lukas 1, 76, erwähnt wird. In Matthäus 3, 2, wird geschildert, dass er ein Kleid von Kamelhaaren getragen hat; so finden wir ihn gewöhnlich mit nackten Füßen und einem etwas struppigen Bart. Weil er Herodes und Herodias ermahnte: „Es ist Dir nicht erlaubt, die Frau Deines Bruders Philippus zu haben.” (Mat. 14; Lukas 3, 18), lässt dieser ihn einkerkern. So sehen wir ihn im oberen Teil der Ikone im Gefängnis. Der Scharfrichter holt zum letzten Schlag aus, der Rumpf sackt zu Boden und das Haupt wird vom Scharfrichter der Salome im rechten Teil des Bildes übergeben. So sind drei Szenen der Enthauptung in einem Bild vereint. Im Hintergrund eine Architekturkulisse mit umgekehrter Perspektive. Johannes gilt als Patron des mönchischen Lebens. Im 14. Kapitel des Matthäus-Evangeliums ist sein Märtyrertod so beschrieben: „…Und er (Herodes) hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk, denn sie hielten ihn für einen Propheten…Und der schickte hin und enthauptete Johannes im Gefängnis. Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schüssel und dem Mägdlein gegeben“. In der vorliegenden üblichen ikonographischen Form findet das dramatisch-tragische Geschehen eine friedliche Auflösung. Im Osten und Westen wird auch häufig das Haupt des Johannes auf einer Schüssel allein dargestellt. Gedenktag: 29. August.

Gottesmutter von Feodor (Feodorowskaja) (- des Theodors)

Dargestellt ist die Gottesmutter mit dem Kind auf ihrem rechten Arm. Sie entspricht dem Typus der Umilenie, der in Byzanz im 11. Jahrhundert entwickelt wurde. Die Gottesmutter wendet sich liebevoll dem Kind zu. Besonderes Merkmal der Feodorowskaja ist das nackte Bein des Christuskindes. Am 16. August 1239 erschien die wundertätige Muttergottesikone dem Fürsten Wassilij von Kostroma während der Jagd. Ihren Namen leitet die Ikone von der Kirche des Heiligen Feodor Stratilates in Kostroma ab. Vor der Ikone der Gottesmutter von Feodor segnete Maria Iwanowna ihren Sohn Michael Feodorowitsch am 14. März 1613, wobei sie einwilligte, dass er den Thron besteige. Die Entschlafen-Mariae-Kathedrale des Feodorowskij-Klosters liegt in der Gegend von Nischni Nowgorod (heute Gorki). Unter den Ikonen der Kathedrale im Winterpalast von Petersburg befand sich eine Gottesmutter Feodorowskaja, die von den russischen Zaren hoch verehrt wurde. Gedenktag der Ikone: 14. März und 16. August.

Im Zentrum: die Neutestamentliche Dreifaltigkeit.

Sehr schöne, feine monumentale Ikone mit einer interessanten Kombination der Themen.

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